Saturday 19. May 2012

Netzwerk

 

 

Österreichische UNGC-Teilnehmer über die Bedeutung des UN Global Compact

 

Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin Austrian Development Agency

 

Nachhaltige Entwicklung ist Kernaufgabe der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern des Global Compact möchten wir internationale Geschäftsbeziehungen nachhaltiger gestalten, partnerschaftliche Ansätze mit unterschiedlichen Stakeholdern laufend verbessern und so die globale Entwicklung unterstützen. Mit den Wirtschaftspartnerschaften der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit können wir dazu konkrete Beiträge leisten - mit Wissen, guten Kontakten und Förderungen bis zu 200.000 Euro.

 

Gerhard Roiss, Generaldirektor OMV AG

 

Die OMV übernimmt Verantwortung nicht nur im Sinne einer sicheren Energieversorgung, sondern auch im Hinblick auf Umwelt und Gesellschaft. Der UN Global Compact mit seinen zehn Prinzipien bildet die Basis für unser nachhaltiges Handeln. Es ist uns ein großes Anliegen unsere hohen Standards - gerade in Fragen der Arbeitnehmerrechte, Menschenrechte und Anti-Korruption - in unserem Einflussbereich umzusetzen.

 

Wolfram Senger-Weiss, Vorstandsmitglied Gebrüder Weiss

 

Die Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften ist die Überzeugung, den Erfolg nicht nur kurzfristig anzustreben, sondern mit Mut, Zuversicht und Verantwortungsbewusstsein vorauszublicken und notwendige Schritte zu setzen. Sustainability und Commitment sind in der gelebten Werthaltung von Gebrüder Weiss stark verankert. Die im Global Compact verankerten Prinzipien stimmen mit unseren gelebten Werten gut überein, weshalb wir uns zur Unterstützung dieser Initiative entschlossen haben.

 

Peter Layr, Vorstand EVN AG

 

EVN hat im Jahr 2011 einen besonderen Schwerpunkt im Bereich Stakeholdermanagement gesetzt. Das Ziel der EVN ist dabei die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens im Dialog mit seinen Anspruchsgruppen. Gleichzeitig gilt es, Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, konkretes Wissen über die Erwartungen der Stakeholder zu erhalten und Beziehungen zu pflegen.

Wir haben die Stakeholderbefragung aus dem Jahr 2010 weitergeführt und eine IHS-Studie über mögliche Energie- und Klimaszenarien gemeinsam mit Greenpeace und der Gewerkschaft Vida beauftragt. Das Know-how von kritischen NGOs sehen wir als wichtige Orientierungshilfe für die mittel- bis langfristige Zukunft.

 

Robin Rumler, CEO Pfizer Österreich

 

Pfizer, als weltweit führender Anbieter von innovativen Arzneimitteln richtet seine Firmenpolitik seit vielen Jahren aktiv nach den international anerkannten Werten des UN Global Compact aus.

Wir sind sehr stolz, dass Pfizer Österreich heuer seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht hat, der auf den anerkannten Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) basiert. Damit zählt Pfizer in Österreich zu den Pionieren der pharmazeutischen Industrie im Bereich Nachhaltigkeits-Reporting. Wir wollen unsere Verantwortung weiterhin in allen Bereichen der zehn Prinzipien des UN Global Compact ausbauen.

 

Dietmar Hoscher, Vorstandsmitglied Casinos Austria

 

Gesellschaftliche Verantwortung beginnt für die Casinos Austria-Österreichische Lotterien-Gruppe bei Spielerschutz und fairem Spiel. Darüber hinaus wollen wir buchstäblich für ganz Österreich ein Gewinn sein – durch die Förderung sozialer, kultureller und sportlicher Anliegen, als verlässlicher Arbeitgeber und im Engagement für Ökologie und Klimaschutz. Es war daher ein logischer Schritt, im Januar 2011 dem UN Global Compact beizutreten und uns zu seinen zehn Prinzipien zu bekennen.

 

Johannes Attems, Vorstand OeKB Gruppe

 

Die im UN Global Compact festgeschriebenen Werte sind die Basis für einen fairen Wettbewerb in der Wirtschaft. Ein klares Bekenntnis zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung führt zu einer Verbreitung und Verstärkung dieser Grundhaltung. Die OeKB engagiert sich deshalb im österreichischen Netzwerk des UN Global Compacts und arbeitet ebenso wie die Oesterreichische Entwicklungsbank in der Arbeitsgruppe „Korruptionsbekämpfung“ mit, die 2010 von Transparency International gegründet wurde.

 

Walter Rothensteiner, Generaldirektor RZB 

 

Als ein international tätiges Unternehmen ist es unser Ziel, wirtschaftlichen Ertrag mit gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung zu vereinen. Wirtschaften bedeutet für die RZB-Gruppe daher, gerade jene Leistungen zu erbringen, die wechselseitigen Mehrwert für alle Beteiligten stiften. Hier liegt der wirkungsvollste Hebel für eine nachhaltige Entwicklung und ist eine der Wurzeln, die Raiffeisen seit 125 Jahren fest in der Gesellschaft verankern. Daher sind wir gerne Unterzeichner und Förderer der 10 Prinzipien des UN Global Compact.

 

John Heugle, CEO austriamicrosystems

 

Der UN Global Compact bietet einen Rahmen zur Adressierung globaler Probleme, die unsere höchste Aufmerksamkeit verlangen. austriamicrosystems ist bereit, hohe Maßstäbe zu setzen, um eine bessere Welt für alle Kinder weltweit zu schaffen.  Wir müssen zusammenarbeiten, um unter anderem die Verschwendung von Ressourcen zu beenden und den zerstörerischen Einfluss der steigenden CO2-Konzentration zu begrenzen. Als ein führendes Technologieunternehmen nutzen wir unsere Erfahrung, um diesen Herausforderungen innovativ zu begegnen.

 

Georg Erlacher, Vorstandssprecher ÖBf AG

 

Das Bekenntnis zu den zehn universellen Prinzipien des Global Compact ist für uns Ausdruck der Verbindung von globalem  Denken und lokalem Handeln. Als österreichischer Naturressourcenbetreuer  und -bewirtschafter konzentrieren wir unsere Aktivitäten auf die nationale Ebene. Gleichzeitig sehen wir uns – von  den Beschaffungsvorgängen über die „Produktion“ eines universellen, umweltverträglichen Rohstoffs  bis hin zum Klimaschutz durch nachhaltige Waldbewirtschaftung – in einem globalen Kontext, in dem verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln gefragt  ist.

 

 

 

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